Samsung enthüllt Falt-Smartphone Fold und drei neue Galaxy S10 Modelle

Samsung hat seine neue Flaggschiff-Familie Galaxy S10 vorgestellt. Der wahre Star ist aber das faltbare Galaxy Fold.


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Samsung enthüllt Falt-Smartphone Fold

Vieles war bereits vorher über die neuen Flaggschiffe von Samsung durchgesickert, jetzt wurden die drei Galaxy-10-Modelle wenige Tage vor dem Beginn des Mobile World Congress auf einem Unpacked Event in San Francisco auch offiziell vorgestellt.

Der eigentliche Star beim Weltmarktführer war allerdings das Galaxy Fold - das erste faltbare Smartphone des Herstellers. Dieses hat ein Außendisplay mit 4,6 Zoll für die Benutzung im zugeklappten Zustand, die beiden inneren Amoled-Bildschirme entfalten sich dann wie ein Buch auf 7,3 Zoll und erscheinen fast übergangslos. Auf diesem Display ist dann auch Multitasking mit bis zu 3 Apps möglich, zudem arbeitet das innere mit dem äußeren Display über kontinuierliche Anwendungen zusammen.

Die umfangreiche Hardware-Ausstattung umfasst unter anderem 12 GB Arbeitsspeicher. Außerdem sind in beiden Hälften Batterien untergebracht. Es gibt insgesamt sechs Kameras: eine vorne, zwei innen und drei hinten. Das Highend-Gerät soll wahrscheinlich im Mai in Deutschland auf den Markt kommen. Den Preis nannte man noch nicht, doch in den USA werden 1999 Dollar plus Steuer fällig, was mehr als 2.000 Euro entspräche - da wirkt ein iPhone plötzlich wie ein Schnäppchen.

Samsung Galaxy S10: Drei Modelle zur Auswahl

Beim Galaxy S10 gibt es erstmals drei statt nur zwei Modelle wie bisher: das S10e, das S10 und das Topmodell S10+. Zumindest in den USA kommt im Sommer auch noch eine 5G-fähige Version mit 6,7-Zoll-Bildschirm.

Die S10-Familie setzt auf ein neues, praktisch randloses Display-Layout mit der 10-Megapixel-Frontkamera in einer kleinen runden Aussparung im rechten oberen Bereich des Super-Amoled-Displays, das diese ähnlich wie beim Honor View 20 komplett umschließt. Beim S10+ ist die Öffnung oval, da es noch eine zweite Selfie-Cam für den Bokeh-Effekt gibt.
Die drei Versionen unterscheiden sich unter anderem durch die Größe des Bildschirms: beim S10e sind es 5,8 Zoll (2.280 x 1.080 Pixel), beim S10 6,1 Zoll (2.960 x 1.440 Pixel) und beim S10+ sogar 6,5 Zoll (2.960 x 1.440 Bildpunkte). Alle drei Geräte nutzen den hauseigenen Exynos 9820 Achtkern-Prozessor. Die Gehäuse sind beim S10e und S10 aus gehärtetem Glas; und wie die Keramik-Hülle des S10+ gemäß der Norm IP68 vor Staub und Wasser geschützt.
Alle drei Smartphones nutzen Android 9 als Betriebssystem und haben einen Fingerabdrucksensor - beim e-Modell sitzt dieser in der seitlichen Einschalttaste und in den anderen Versionen im Display. Den Iris-Scan hat Samsung hingegen gestrichen.
Bei den rückwärtigen Kameras gibt es ebenfalls Unterschiede: Das S10e hat eine 12-Megapixel-Linse mit großer f/1.5 Blende und eine 16-Megapixel-Weitwinkelkamera mit bis zu 123 Grad. Beim S10 und dem S10+ kommt dazu noch eine dritte 12-Megpixel-Linse für die optische Zoomfunktion. Hier sind auch umfangreiche AI-Funktionen mit 30 Szene-Einstellungen integriert. Außerdem nehmen diese Modelle erstmals Videos mit HDR 10+ auf.
Der Akku hat beim S10e 3.100 mAh, beim S10 sind es 3.400 mAh und beim S10+ immerhin 4.100 mAh. Ab dem S10 ist reversives drahtloses Laden im QI-Standard möglich.
Alle drei Smartphones sollen im März auf den Markt kommen. Das S10e mit 6 GB RAM und 128 GB Datenspeicher kostet 749 Euro. Das S10 soll mit 8 GB RAM und 128 GB Datenspeicher mit 899 Euro zu Buche schlagen, die Version mit 512 GB gibt es für 1.149 Euro. Für das S10+ werden mit 8 und 512 GB 1.249 Euro fällig, mit 12 GB RAM und 1 TB für Daten sind es stolze 1.599 Euro.